Verbrennung

Die nahe Zukunft

Mit der Genehmigung zum Bau einer Klärschlammtrocknungs- und Klärschlammverbrennungsanlage mit Phosphatdüngemittelherstellung ist der Grundstein für eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Klärschlammentsorgung gelegt. 

Die Inbetriebnahme ist 2022, nach einer Bauzeit und Testphase von insgesamt 18 Monaten, geplant.

Die Trocknung und Verbrennung umfasst einen Durchsatz von jährlich 100.000 Tonnen entwässerten kommunalen Klärschlämmen im Mittel mit 25% Trockensubstanzgehalt.

Der angelieferte Klärschlamm wird in Bunkern gelagert und gelangt über ein Fördersystem in die Trocknung.
Die Trocknung erfolgt über zwei Linien zu je 50.000 Tonnen. Sie wird aus der Abwärme der Verbrennung gespeist und arbeitet abwasserfrei. Die Abluft aus der Trocknung wird mit Wäschern behandelt, so dass sie geruchsneutral abgeführt wird.

Nach der Trocknung wird der Klärschlamm in die Verbrennung geleitet.
Während der thermischen Behandlung werden alle im Klärschlamm anfallenden Schadstoffe (Schwermetalle, Arzneimittelrückstände, Krankheitserreger, Hormone und hormonähnliche Substanzen, Nanopartikel) verbrannt bzw. herausgefiltert.

Durch die Verbrennung entstehen ca. 12.500 T/a phosphathaltige Asche, die mit neuester Technologie zu Phosphatdünger aufbereitet wird.

Warum die Aufbereitung der phosphathaltigen Asche?

Ohne Phosphor ist kein Leben möglich. Es ist essentiell für alle Lebensformen und in seinen Funktionen durch kein anderes Element zu ersetzen.
Phosphorverbindungen sind in jeder Zelle, sie sind Bestandteil der Erbsubstanz Knochen und Zähne bestehen aus Kalziumphosphat.

Phosphor ist neben Stickstoff das wichtigste Nährstoffelement des Ökosystems.
50 – 70% des für die Düngemittelproduktion importierten Phosphates sind in den Klärschlämmen enthalten, daher ist eine Rückgewinnung aus Klärschlamm sinnvoll und gesetzlich gefordert.


Verbrennungsanlage Warza

 

Verbrennungsanlage Beuna

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